Eigentlich brauche ich ja nicht zwei Blogs, in denen ich über schöne Dinge berichte. Und deshalb berichte ich hier in Zukunft, wenn ich ein Projekt für andere unterstütze, denen es nicht so gut geht, wie mir.

Sonntag, 22. Juli 2012

7 Sachen





Es ist schon ein Chrampf (mit dem Kinderwagen), bis man an diesem Ort ist. Es geht ziemlich steil aufwärts und die Kinder im Schlepptau macht das Ganze auch nicht einfacher. Aber wenn man endlich dort ist, dann ist der Durst und die schweren Beine und andere Wehwehchen verflogen.
Der Pirat baute Steinmannli (konnte ich nie! Bei mir fallen sie immer wieder zusammen), die Zaubermaus sammelte Steine und wusch sie, der kleine Prinz sollte schlafen (hat er aber nicht - man könnte schliesslich etwas verpassen) und ich suchte schöne Sujets und häkelte an einer neuen Restendecke. Hat das denn nie eine Ende, die Wollvorräte?

Samstag, 21. Juli 2012

Werkstatt


Alte Sichtlagerkisten und eine Herzli-Kommode ersetzen diese Plastik-Behälter


  Bei Frau Angorafrosch  habe ich einen genialen Schneidertisch gesehen. Ihr Tisch ist grösser als meiner. Aber ich habe nicht soviel Platz, deshalb ist meiner wohl kleiner, aber bestimmt nicht weniger praktisch.

Oben kann ich nun schneiden, unten hat's Platz für Bücher, Stoffe, Zubehör, et.c

Und die gebügelten Schmetterlinge von der Prinzessin

Und in der Mitte zwischen den zwei Regalen habe ich einen  Abstand, hier sind die Geschenkpapierrollen verstaut.

mit Rädli, damit es mobil ist und ich es fortbewegen kann, wenn etwas runtergekullert ist.

Danke, Miriam, für die tolle Idee!

Montag, 16. Juli 2012

Mädchenzimmer

 Meine Tochter äusserte den Wunsch nach einem Prinzessinnen-Bett in pink, mit einer Rutschbahn. 
Da das Zimmer leider nicht wirklich rutschbahngeeignet ist, habe ich während ihrer Abwesenheit das Bett auseinandergenommen (es ist noch ein altes Bett, das ist nur mit 8 Einhänger zusammengemacht und kann ganz einfach hochgehoben werden - und man hat vier Teile), etwas angeschliffen, weiss angemalt und ein Ornament draufgezeichnet. 
So sah es vorher aus:

Und jetzt:
Ich bin verblüfft, was man mit ein bisschen Farbe alles erreichen kann.
 
Wenn schon das Bett nicht pink geworden ist - wenigstens eine pinkige Bettwäsche, die ich am Tag zuvor im Sale gekauft hatte. 

Sonntag, 15. Juli 2012

Gehäkelter Hocker



Jammer! Vor etwas mehr als einem Jahr, sass ich da, mit kugelrundem Bauch und wollte für mein Baby ein schönes Jäckchen stricken. Ach, was habe ich mich geärgert. Diese Zählerei, die immer wechselnden Farben und unendlich viele Maschen auf der Nadel. Dann war's soweit, das Baby war da, aber auch die unzähligen schlaflosen Nächte, Nächte im Spital, weil's einfach nicht so ging, wie ich wollte. Also, ab damit in den Sack (die Strickerei) und tief in den Keller.
Nun ist ein Jahr vergangen. Das Baby ist schon ein grosser Bub, trinkt schön aus dem Becherchen, isst Brot und Risotto (seit 2 Tagen!) und schläft seit zwei Monaten durch. 
Und dann war da diese tolle Idee von Wood & Wool Stool. Die Stühle sehen oberhammermässig aus, da ist der Grannysitz nichts dagegen. Ich ribble also die Strickerei auf und häkle mir so ein Hockersitz.
Diese Hocker sind 45 cm hoch, die Sitzfläche 33 x 33 cm. Und wenn da irgendwo in meiner Nähe jemand Lust hätte, für mich ein paar solche Hocker zu zimmern (gerne aus gebrauchtem Holz) - der soll sich doch bitte melden.  
 
  
Et voilà! So sieht nun die Strickerei aus. Für den Badezimmerhocker. "Sitzt man da weicher?" wurde kritisch gefragt. "Das nicht, aber bestimmt schöner!"

Samstag, 14. Juli 2012

Zum Pizzaessen


Ganz unverhofft wurde ich für heute Abend zum Pizzaessen eingeladen. Da ich nicht gerne mit leeren Händen komme (auch nicht bei meiner Familie), habe ich ganz schnell noch einiges gebastelt.

Immer gut ist, wenn man eine weisse Kochschürze auf Vorrat hat. Und Stempel. Daraus habe ich ganz einfach Patrick's Pizzas-Schürze gestempelt. 
 


Dazu gibt's ein Moscato und Amarettis. Die Amaretti's sind nach diesem Rezept. (Und während der Backzeit habe ich die Schürze gestempelt.) Ich hoffe jetzt nicht, dass der Moscato für spezielle Momente gedacht war. Sonst erkläre ich den heutigen Abend für so einen speziellen Moment. Und als Beweis, dass im Sack auch wirklich Amarettis sind - bitteschön - ein Bild mit Inhalt:

Buona sera!

Freitag, 13. Juli 2012

Tunika selbstgenäht


Im Bestoff in Feldkirch habe ich diesen Stoff gefunden. Es ist noch ein spezieller Laden. Da hat es - bis auf wenige Ausnahmen - keine Ballenstoffe. Alle Stoffe sind bereits zugeschnitten und zu einem kleinen Bündel gefaltet. Ich hatte mich u.a. für diesen Baumwolle Popeline 150 cm x 200 cm entschieden.
Es ist ein bisschen ungewohnt. Ich stöbere halt gerne in Ballen und rolle auch mal etwas ab, um zu sehen, wie der Stoff fällt, ... aber egal.
Zu Hause, als der kleine Prinz schlief, habe ich mir das Schnittmuster "Boehmian gebreide tuniek" von ottobre woman 5/2009 herauskopiert. Das Heft habe ich vor einiger Zeit in einem holländischen Stoffladen gekauft.

Von der holländischen Anleitung habe ich nur so die Eckdaten genommen und sonst einfach drauflosgenäht. Und am Schluss - ca. 2 Stunden später - zum guten Ergebnis angestossen.
Prost!

und heute fotografiert und einfach nur gefreut ob der gelungenen Tunika.

Donnerstag, 12. Juli 2012

Ausflug nach Chur

Lust auf einen kleinen Ausflug nach Chur? In eine der ältesten Städte der Schweiz. 

im Zug
Hier fährt das Arosa-Bähnli vorbei. Das gehört einfach zu Chur.

Gleich am Anfang unseres Aufenthaltes habe ich aus einer Mulde dieses Gestell gefischt (und selbstverständlich im Haus gefragt, ob ich das haben darf). Ja, und dann bin ich den ganzen Nachmittag mit dem Gestell im Kinderwagen rumgelaufen. Gut, gibt's Kinderwagen!

Dann sind wir neue Wege gegangen. Ich schaue mir (im Moment) gerne Häuserfassaden an. Hier rosa mit einem Provençal-grün. Erinnert an Ferien dort.
Oder diese rostige Wandeltreppe neben dem imposanten Grün

In der Grossbroki habe ich ein altes Tanten-Täschli gefunden. Meine Grosstante hatte so eines. Da hat gerade das Nötigste drin Platz und es macht so ein Klack-Geräus, wenn man es schliesst. Eben, wie bei meiner Grosstante "Tante Helen".
Zuckerbäckerei in weiss mit grauen Fensterläden.
In Chur gibt's überall so verwinkelte Gassen. Meistens autofrei.

Und es gibt auch Gelaterias mit einem hübschen Interieur.

Möbel für draussen sieht man, wenn man von der Gelateria aus dem Fenster schaut. Da kommt so ein "Kanada-Wildnis-Feeling" auf.
Wieder zu Hause habe ich meine Schätze ausgepackt:

Dieses Regal, das die ganze Stadt gesehen hat

M und R aus Blech sind im Ausverkauf bei Globus, das & bei Depot. Das Wandkästchen ist von der Boutique Adeline (in Thun, wurde mir per Post geschickt) und die Karten von der Buchhandlung Schuler. Und das Grannybild ist von mir und hängt endlich.
 
Dieses hübsche Greengate-Schälchen habe ich im Laden Scarnuz gefunden. Ein Scarnuz ist eigentlich ein Papiersack. Es gibt auch den Scarnuz Grischun mit allerhand Köstlichkeiten aus dem Bündnerland.
  
Dieses Buch habe ich bei der Werkeria gefunden. Ein wunderschöner Laden - da muss ich mal mit meiner Zaubermaus hin. Wunderschöne Drahtobjekte mit Perlen, romantische Kleidchen. Bücher sind eher im Hintergrund. Aber ich konnte mir aufgrund meines vollbepackten Wagens gar nichts mehr anderes kaufen, als ein Buch. Das ging gerade noch.
Diese beiden Tierchen sind aus Arvenholz und sie riechen wunderbar nach Holz und sind nicht angemalt. Wie schön!
Und dann habe ich ein Herz-Geschenk gewerkelt. Es ist schon so lange fällig, ich wusste aber nicht, was ich schenken soll. Aber jetzt:
  
Auf einem Draht das Schwemmholzstück, ein paar Perlchen, ein Glöckchen und das Herz auffädeln.